the hurt locker hmmpf, was soll ich denn davon halten? also ich steh ja auf kriegsfilme jeglicher art und mag speziell auch die neueren, die mir szenarien und soldaten zeigen, die äquivalente ausbildungen durchlaufen haben und darum so handeln wie auch ich es tun würde (aller wahrscheinlichkeit nach :)).
aber warum finden denn nun gerade diesen film hier alle sooooo toll? warum ist dieser hier unfassbar gut und die anderen nicht weiter erwähnenswert? logiklöcher und quark enthält dieser wie die anderen auch (schonmal ein brennendes auto mit nur einem feuerlöscher gelöscht, anyone?). die sniper-szene ist intensiv und ziemlich real - bis auf den punkt, das eine ak-47 auf 815m entfernung und mangels zielfernrohr wohl kaum drei so saubere und tödliche treffer in folge hinbekommen kann! usw. usf. - an solchen dingen störe ich mich für gewöhnlich weniger.
was aber fragen aufwürft: den tollkühnen (oder lebensmüden?) helden der mangels teamfähigkeit und einigen grenzdebilen aussätzern (für einen knaben allein in den krisenherd? mit drei mann mal eben ins terroristennest stürmen? schutz der nacht hin oder her - das ist doof und gehört mit tot bestraft!) in jedem anderen film jedem anderen kritiker sauer aufgestoßen hätte (kippe in mund und ab die post - hallo?) der wird hier gefeiert, gelobt und mit oscars prämiert! warum?
ich versteh nicht, was ich davon halten soll - der film war gut, intensiv und auch (bis auf ausnahmen) ziemlich realistisch - da darf man mich nicht falsch verstehen. aber unbegreiflich ist mir, warum dass alle pazifisten, verweigerer, neunmalkluge kriegsgegner und althippies (oder alle, die sich dafür halten) das trotz fragwürdigem helden, der erst in den letzten 15min. wirklich tiefe bekommt, ebenfalls so sehen?

I expectation Ron Paul is better than Obama in 2012 so we will surely have precise transform.
its not about black and white its about integrity some thing he lacks.