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Synecdoche, New York: ein super film oder?

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Synecdoche, New York
Ich liebe Filme, die am Ende so etwas zu sagen scheinen wie: "Das war's. Mit diesen Eindrücken lasse ich dich nun alleine. Viel Spaß damit!". Filme, deren Hauptaufgabe zu sein scheint, eine Stimmung zu Erzeugen, die so lange und so intensiv nachklingt, wie eben möglich. Bei denen das "danach" für mich fast wichtiger ist, als das "währenddessen".
"Synecdoche, New York" ist einer der ganz wenigen Filme, die ein enormes, emotionales "Nachschwingen" bei mir erzeugten und daher ganz, ganz weit oben in meinen Favoriten zu finden. Wirklich genial finde ich, dass der Film dies sehr subtil erreicht. Er trifft keine eindeutige Aussage, man kann kaum sagen, was genau eigentlich so mitreißend war. Ich denke es ist jedenfalls nicht "was", sondern "wie" präsentiert wird. Die meisterhafte Schauspielerei, der verrückte Erzählstrang, die wunderschöne Regie und die musikalische Untermalung haben definitiv damit zu tun.

Ich war übrigens überraschenderweise eher angenehm melancholisch berührt, als wirklich traurig oder betroffen.

Ein Film, der emotional ähnlich auf mich gewirkt hat, ist Magnolia (auch wenn er eigentlich viel "heller" ist). Wer dies hier liest, weiß, was ich meine und einen Tipp für einen vergleichbaren Film hat, kann ihn mir sehr gern nennen.

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