Antwort auf die Frage: Sind Microtower beziehungsweise KompaktPCs wie zum Beispiel der Acer X3300 zu Empfehlen oder sollt es doch lieber mein Bigtower sein?

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Sie sind verdammt klein, passen überall hin und können das was ihre großen Brüder auch können: die Kompakt-PCs oder Microtower, wie zum Beispiel der Acer X3300. Doch stimmt das auch? Reichen die Rechner aus, oder braucht man doch den guten alten Bigtower?
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Wie kann es eigentlich sein, dass in so ein kleines Gehäuse des Acer Aspire X3300 alles rein passt, was früher in großen Towern verbaut wurde?

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Fazit: Mini Rechner wie der Acer x3300: können sie mit den größeren Midi Towern mithalten, oder kommt es doch auf die Größe an?

Als der Karton ankam war ich doch sehr verwundert, hatte ich etwas einen Laptop bestellt? von den Abmaßen des Kartons hätte das gut sein können, und da ist ja auch noch eine Tastatur und Maus mit drin. Doch gut, holen wir das gute Stück erst einmal heraus. Wirklich verblüffend, wie klein der Acer x3300 ist: Gerade mal 27x10x35cm misst das Gehäuse. Dagegen wirkt selbst mein Acer Mini Tower wie ein Riese! Doch angeblich ist alles drin was man Braucht. Das Laufwerk, in meinem Fall ein Dvd multi Brenner ist hochkant verbaut, damit der Rechner so schlank sein kann. Das war es auch was mich lange hat zögern lassen ihn zu kaufen. Für ein zweites Laufwerk ist kein Platz. Also sollte dies mein erster Rechner seit über 10 Jahren sein, der nur ein optisches Laufwerk beherbergt. Doch wenn man ehrlich ist, wozu braucht man überhaupt so viele Laufwerke. Vor einigen Jahren war es noch Gang und Gebe Audio-CDs on the fly zu kopieren, aber wann haben wir dass das letzte Mal gemacht? Mittlerweile kann sich alles rück zuck aus dem Internet ziehen. Ein optisches Laufwerk ist da meist völlig ausreichend. Ich für meinen Teil habe den Acer x3300 jetzt seit einem halben Jahr im Einsatz und habe noch nie ein zweites Laufwerk vermisst.
Und trotzdem, irgendwas kann da doch nicht stimmt: Wir erinnern uns alle noch an den typischen Chieftec Bigtower mit Platz für gefühlte 100 Laufwerke, der so groß war, das man ihn im Notfall auch noch als Studentenbude untervermieten konnte.

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Ist die Technik wirklich so geschrumpft, das man die üblichen Komponente in so einen 3 Liter Winzling schrauben kann. Die klare Antwort lautet in diesem Fall: Jain! Der Acer x3300 ist absolut alltagstauglich. Man hat im Normalbetrieb keinerlei Einbußen wegen der Größe. Aber dennoch sind hier keine Standart Komponente verbaut. Eine Handelsübliche PCI-Express Grafikkarte findet im Gehäuse des Acers keinen Platz. Die Grafikkarte an sich ist ja meist schon breiter als der ganze Rechner. Hier passen nur Grafikkarten im sogenannten Low-Profil Format rein. Das Nachrüsten ist somit tatsächliche etwas kniffliger als bei einem normalen Midi-Tower. Allerdings gibt es die kleinen Acer auch schon mit ordentlich Bums in der Kiste. Ich habe mich zum Beispiel für einen X3300 mit AMD Phenom II X4 Quadcore-Prozessor mit 2,8GHz, 6 Gigabyte Arbeitsspeicher, 1 Terabyte Festplatte und einer ATI Radeon HD4650 entschieden. Für mich das System so für die nächsten Jahre absolut ausreichend. Auch fürs gelegentlich Zocken reicht die Grafikkarte locker aus. Wer natürlich ein hardcore-gamer ist, der wird hier schnell an die Grenzen der Grafikkarte stoßen.

Ich hatte mit meinem System bis jetzt keinerlei Problem, und empfehle den Acer x3300 absolut weiter. Wer also nicht hauptsächlich einen Spiele-Rechner sucht, für den gilt: Es kommt eben doch nicht immer auf die Größe an.
Was meint ihr? Mini oder Maxi?